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Mondstaub und Abenteuer

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Der helle Schein der Mondlampen blendet mich fast. Ich blinzele und schaue in die Runde. Der Konferenzraum im Mondhotel ist voll mit Menschen. Journalisten, Blogger und Buchendealer – alle wollen etwas über mein neues Buch erfahren.

“Vielen Dank für Ihr Kommen“, sage ich ins Mikrofon. “Ich freue mich, Ihnen heute mein neuestes Werk, ‘Mondstaub und Abenteuer’, vorstellen zu dürfen.”

Ein Nicken und Raunen geht durch den Raum. Ich lächle. So ein Buch schreiben war schon immer mein Traum. Als Kind habe ich stundenlang Geschichten über Weltraumreisen erfunden. Jetzt halte ich mein eigenes Buch in den Händen.

“Dieses Buch”, fahre ich fort, “erzählt die Geschichte von Captain Jax und seiner Crew. Sie begeben sich auf eine gefährliche Mission, um ein seltenes Mineral auf einem unbekannten Asteroiden zu finden.”

Ich erkläre den Zuhörern, wie Captain Jax mutige Entscheidungen treffen muss, um seine Crew zu beschützen. Wie sie mit außerirdischen Lebensformen in Kontakt kommen und wie sie am Ende den Asteroiden finden.

Eine Frau aus der ersten Reihe hebt die Hand. “Entschuldigen Sie bitte”, sagt sie. “Ihr letztes Buch handelte von einer Gruppe weiblicher Astronautinnen, die den Mars erforschen. Warum jetzt wieder eine Geschichte mit einem männlichen Helden?”

Ich nicke. “Gute Frage. Frauen leisten natürlich auch Großes in der Raumfahrt. Aber manchmal setzen Frauen einfach andere Prioritäten im Leben.”

Einige im Raum nicken zustimmend, andere runzeln die Stirn. Ich setze mich auf den Stuhl neben dem Moderator.

“Natürlich gibt es auch starke weibliche Charaktere in meinem neuen Buch”, sage ich schnell. “Jax’ Co-Pilotin, Anya, ist genauso mutig und intelligent wie er.”

Der Moderator lächelt. “Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Herr Autor. Jetzt haben wir Zeit für Fragen.”

Fragen prasseln auf mich ein. Wie lange habe ich an dem Buch geschrieben? Wo kam die Inspiration her? Plane ich schon ein weiteres Weltraumabenteuer?

Ich beantworte jede Frage so gut ich kann. Langsam wird es später und die Leute im Raum werden müde.

Schließlich steht ein Mann auf. “Herr Autor, in Ihrem Buch gibt es ja auch eine Liebesgeschichte zwischen Jax und Anya. Wird es da vielleicht eine Fortsetzung geben?”

Ich lächle. “Das hängt davon ab, wie gut Ihnen das Buch gefällt”, sage ich zwinkernd.

Der Mann grinst.

Der Moderator schaut auf die Uhr. “So, das war’s dann wohl für heute. Vielen Dank an Herrn Autor und an alle, die gekommen sind.”

Die Leute im Raum erheben sich und klatschen. Ich stehe auf und schüttele Hände. So viele interessierte Gesichter!

Plötzlich spüre ich eine Hand auf meiner Schulter.

“Herr Autor”, sagt eine junge Frau mit Sternen in den Augen, “Ihr Buch klingt fantastisch! Darf ich ein Selfie mit Ihnen machen?”

Natürlich. Lächeln?

Sagst du ja?


In the story “Mondlicht und Abenteuer”, the following forms of the German verb “setzen” were used:

setzen (present tense, infinitive):

  • “Ich setze mich auf den Stuhl.” (I sit down on the chair.)
  • “Frauen setzen ganz einfach andere Prioritäten im Leben.” (Women simply set different priorities in life.)
  • “Ich setze mich auf den Stuhl neben dem Moderator.” (I sit down on the chair next to the moderator.)
  • “Der Moderator setzt sich auf seinen Platz.” (The moderator sits down in his seat.)
  • “Der Mann setzt sich auf den Boden.” (The man sits down on the floor.)
  • “Ich setze mich an den Tisch und beginne zu schreiben.” (I sit down at the table and start writing.)

gesetzt (past participle):

  • “Der Konferenzraum im Mondhotel ist voll mit Menschen, die sich gesetzt haben.” (The conference room in the moon hotel is full of people who have sat down.)
  • “Ich habe mich auf den Stuhl gesetzt und zugehört.” (I sat down on the chair and listened.)
  • “Sie hat sich neben mich gesetzt und gelächelt.” (She sat down next to me and smiled.)

sich setzen (reflexive verb):

  • “Ich setze mich hin.” (I sit down.)
  • “Sie setzen sich zusammen.” (They sit down together.)
  • “Wir setzen uns an den Tisch.” (We sit down at the table.)

gesetzt werden (passive voice):

  • “Die Stühle wurden in den Kreis gesetzt.” (The chairs were placed in a circle.)
  • “Das Buch wurde auf den Tisch gesetzt.” (The book was placed on the table.)
  • “Die Kinder wurden in den Bus gesetzt.” (The children were put on the bus.)

In addition to these forms, the verb “setzen” was also used in several idiomatic expressions, such as:

  • sich in Bewegung setzen (to get moving)
  • etwas in die Tat umsetzen (to put something into action)
  • sich ein Ziel setzen (to set a goal)
  • sich zur Ruhe setzen (to retire)

The verb “setzen” is a very versatile verb that can be used in a variety of contexts. It is a good verb to learn for anyone who wants to speak German fluently.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Die Eltern setzen mich unter Druck.

Die Eltern setzen mich unter Druck.
(The parents put me under pressure.)


Frauen setzen ganz einfach andere Prioritäten im Leben.
(Women simply set different priorities in life.)

Setzen” ist wie ein Zauberstab! Mit ihm kannst du Gegenstände an ihren Platz bringen, dich entspannt zurücklehnen oder sogar große Pläne in Bewegung setzen.


Sie setzen Fristen und drängen sich, Prioritäten zu setzen.
They set deadlines and push themselves to set priorities.

Wir setzen sie auf den Beifahrersitz.
We put her in the passenger seat.

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Perfekte Kinder?

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

“Guten Tag,” sagt die freundliche Androidin. “Mein Name ist Dr. Anya. Ich bin heute für die genetische Beratung zuständig.”

Sie lächelt und zeigt auf den Stuhl neben ihrem Schreibtisch. “Bitte, setzen Sie sich.”

Ich setze mich. “Danke.”

Ich bin nervös. Ben und Sarah, meine menschlichen Freunde, wollen ein Kind, aber sie sind sich nicht sicher, welche genetischen Veränderungen sie vornehmen lassen sollen.

“Also,” sagt Dr. Anya und greift nach einem Datenpad. “Was möchten Sie heute wissen?”

Ben räuspert sich. “Wir wollen einfach das Beste für unser Kind. Aber es gibt so viele Möglichkeiten…”

Dr. Anya nickt. “Verstehe ich. Wir bieten verschiedene Pakete an, die die Gesundheit, Intelligenz und sogar die körperlichen Eigenschaften Ihres Kindes verbessern können.”

Sie zeigt auf den Bildschirm des Datenpads. Bunte Bilder und komplizierte Listen erscheinen. Mir schwirrt der Kopf.

“Das Paket ‘Stark und Schlau’ beinhaltet zum Beispiel verstärkte Knochen und Muskeln sowie eine höhere Lernfähigkeit,” erklärt Dr. Anya. “Das Paket ‘Kreative Seele’ verbessert die künstlerischen Fähigkeiten.”

Sarah seufzt. “Die Eltern setzen mich so unter Druck. Alle reden nur von den besten Veränderungen.”

Ich verstehe sie.

Dr. Anya lächelt beruhigend. “Es gibt keinen Zwang. Sie können auch entscheiden, Ihr Kind ganz natürlich wachsen zu lassen.”

Ben runzelt die Stirn. “Aber wird es dann nicht im Nachteil sein? Alle anderen Kinder…”

“Jedes Kind ist einzigartig,” sagt DrDr. Anya bestimmt. “Auch ohne Veränderungen kann Ihr Kind glücklich und erfolgreich sein.”

Sie legt das Datenpad beiseite. “Nehmen Sie sich Zeit, in Ruhe zu überlegen. Was ist Ihnen am wichtigsten für Ihr Kind?”

Wir schweigen. Ben und Sarah schauen sich an. Ich sehe die Sorge in ihren Augen. Wollen sie wirklich ihr Kind verändern lassen?

Können wir noch ein paar Fragen stellen?” fragt Sarah schließlich.

Dr. Anya nickt. “Natürlich.”

Sie beantwortet geduldig alle Fragen. Sie erklärt die Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Veränderungen. Sie zeigt Bilder von glücklichen Kindern, die ganz natürlich aufgewachsen sind.

Schließlich lehnen wir uns zurück. Es ist viel zu überlegen.

“Können wir uns noch einmal melden, wenn wir uns entschieden haben?” fragt Ben.

Dr. Anya lächelt. “Selbstverständlich. Ich bin immer für Sie da.”

Wir stehen auf. “Vielen Dank für Ihre Hilfe, Dr. Anya,” sagt Sarah.

“Gern geschehen,” sagt sie. “Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Entscheidung.”

Wir verlassen die Klinik. Draußen scheint die Sonne. Ben und Sarah halten Händchen, aber ihre Gesichter sind angespannt.

“Was machen wir jetzt?” fragt Sarah.

Ben zuckt mit den Schultern. “Ich weiss es nicht. Wollen wir…”

Er bricht mitten im Satz ab und schaut mich an. “Was denkst du, Lena? Sollten wir unser Kind verändern lassen?”

Soll ich ihnen meine Meinung sagen?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Der verbotene Keller

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Eltern. Manchmal verstehe ich sie einfach nicht. Gestern sagt Papa: „Max, du bist jetzt 13 Jahre alt. Es ist Zeit, dass du Verantwortung übernimmst.“ Mama nickt. Verantwortungen? Was meinen die?

Heute Morgen sagt Mama: „Der Keller ist unordentlich. Räume ihn bitte auf!“ Der Keller? Da war ich noch nie. Papa sperrt die Tür immer ab. „Ist gefährlich da unten“, sagt er immer. Gefährlich?

Nach dem Frühstück stehe ich vor der Kellertür. Sie ist aus dunklem Holz und hat ein kleines, vergittertes Fenster. Ich höre mein Herz klopfen. Langsam nähere ich mich dem schweren Schloss. Papa hat den Schlüssel vergessen, liegt auf dem Küchentisch. Ich nehme ihn und stecke ihn vorsichtig ins Schlüsselloch. Drehe langsam. Klick.

Die Tür öffnet sich mit einem Knarren. Staubige Luft strömt heraus. Ich spüre Gänsehaut. Im Keller ist es dunkel. Nur ein schwacher Lichtstrahl fällt durch das Fenster. Ich sehe alte Kisten, Spinnweben und… eine Truhe?

Die Truhe ist aus Holz, verziert mit seltsamen Zeichen. Ich bin neugierig. Was ist wohl darin? Langsam nähere ich mich. Bückt mich runter und hebe den schweren Deckel.

Innen ist es dunkel. Ich strecke meine Hand hinein und berühre etwas Weiches. Stoff? Schnell ziehe ich die Hand zurück. Schreck lass nach! Was ist das?

Plötzlich höre ich Schritte hinter mir. Drehe mich schnell um. Papa steht in der Türöffnung. Die Schlüssel liegen auf dem Boden. Er starrt mich an, sein Gesicht ist weiß.

„Max! Was machst du da?“

Schweiß läuft mir die Stirn herunter. Meine Stimme versagt. Ich kann nichts sagen. Papa tritt langsam in den Keller. Er schaut in die Truhe. Dann hebt er langsam den Blick und sieht mich an.

„Sag mir, Max“, flüstert er, „bist du ihm gefolgt?“


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Der geheime Brief

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Eltern! Manchmal verstehe ich sie einfach nicht. Gestern Abend beim Abendessen fängt Papa wieder an. Arzt. Muss Arzt werden. Genau wie er.

Ich schaue in mein Essen. Brokkoli. Grün und langweilig. Genau wie Papas Vorstellung von meiner Zukunft. Ich will Sterne angucken, ferne Welten entdecken, nicht den ganzen Tag in einem weißen Kittel Menschen untersuchen.

Mama lächelt und legt mir die Hand auf den Arm. “Du kannst doch beides machen, mein Schatz. Arzt sein und die Sterne angucken.”

Ich nicke langsam. Aber ich weiß, das stimmt nicht. Papa will einen Nachfolger. Jemanden, der die Praxis übernimmt.

Nach dem Essen gehe ich in mein Zimmer. Ich schließe die Tür ab und setze mich auf den Boden. Unter meinem Bett liegt eine alte Kiste. Ich zieh sie hervor und öffne sie vorsichtig.

Drinnen liegen lauter alte Sachen von Opa. Ein Kompass, ein verstaubtes Teleskop und ganz hinten – ein Brief. Das Papier ist gelb und bröcklig. Ich nehme ihn vorsichtig heraus.

Auf dem Umschlag steht in altmodischer Schrift: “An meinen Enkel”. Mein Herz schlägt schneller.

Ich setze mich auf mein Bett und löse vorsichtig das Siegel. Ich öffne den Brief und beginne zu lesen.

“Lieber Max,

vielleicht hältst du gerade diesen Brief in deinen Händen. Wenn ja, dann bist du jetzt schon groß. Die Welt da draußen wartet darauf, entdeckt zu werden. Lass dir von niemandem sagen, was du tun sollst. Folge deinen Träumen, wohin sie dich auch führen…”

Plötzlich höre ich Schritte auf dem Flur. Jemand bleibt vor meiner Tür stehen.

“Max? Bist du noch wach?”

Ich schaue auf den Brief in meiner Hand. Soll ich ihn verstecken?

Ist es Mama oder Papa?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Stress mit Grossmutter

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Mama und Papa reden wieder leise. Sie setzen sich oft an den Tisch und sprechen so leise, dass ich die Wörter nicht verstehe. Gestern Abend reden sie wieder. Ich bin müde und will schlafen gehen, aber ihre Stimmen wecken mich auf.

“Was sollen wir nur machen?” sagt Mama.

Papa seufzt. “Ich weiss es nicht.”

Mama schaut mich an. “Bist du noch wach?”

Ich nicke. “Ja.”

Sie lächelt. “Geh schlafen, mein Schatz. Ist alles gut.”

Ich nicke wieder und krieche zurück ins Bett. Aber alles ist nicht gut. Mama und Papa machen sich Sorgen. Und ich weiss nicht warum.

Heute in der Schule ist alles komisch. Frau Schmidt gibt uns extra viele Aufgaben. In der Pause will Luisa mit mir spielen, aber ich habe keine Lust. Ich muss an Mama und Papa denken.

Nach der Schule gehe ich nach Hause. Mama sitzt am Tisch und liest ein Buch.

“Bist du schon da?” fragt sie.

Ich nicke. “Wo ist Papa?”

“Er arbeitet noch.”

Ich setze mich auf den Stuhl neben Mama. “Ist Grossmutter krank?”

Mama zuckt mit den Schultern. “Vielleicht.”

Mein Bauch tut weh. “Kommt sie zu Besuch?”

Mama streichelt meine Haare. “Das wissen wir noch nicht.”

Ich mag Grossmutter nicht. Sie wohnt weit weg und besucht uns nur selten. Aber wenn sie kommt, ist alles anders. Sie redet immer leise mit Mama und Papa und schaut mich böse an. Danach sind Mama und Papa immer traurig.

Ich will Grossmutter nicht besuchen. Ich will nicht, dass sie kommt.

Die Tür geht auf und Papa kommt herein. Er sieht müde aus.

“Hallo Papa,” sage ich.

Er nickt, aber er lächelt nicht.

“Mama sagt, Grossmutter ist vielleicht krank,” sage ich.

Papa seufzt. “Ja, das hat sie gesagt.”

Er schaut mich an. “Lena,” sagt er langsam, “Grossmutter braucht vielleicht unsere Hilfe. Willst du ihr helfen?”

Ich schaue von Mama zu Papa.

“Hilfe?” frage ich leise.

Papa nickt. “Ja. Willst du mit Grossmutter wohnen gehen?”

Meine Hände fangen an zu zittern. Wohnen gehen? Mit Grossmutter?

Will ich das?

Sagst du ja?


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.

Setzen

“Setzen”: vom Kaffeetrinken bis zum Segelsetzen – dieses Verb bringt dich überall hin!

Setzen (setzen – setzte – gesetzt)

Deutsch als Fremdsprache

Was bedeutet setzen?

Das Verb “setzen” hat mehrere Bedeutungen. Im Allgemeinen bedeutet es, etwas an einen Ort zu bringen und es dort hinzulegen, so dass es bleibt. Auf Englisch heißt das “to put” oder “to place”.

Konjugation

  • Präsens (Gegenwart): ich setze, du setzt, er/sie/es setzt, wir setzen, ihr setzt, sie setzen
  • Präteritum (Vergangenheit): ich setzte, du setztest, er/sie/es setzte, wir setzten, ihr setztet, sie setzten
  • Perfekt (Gegenwart der Vergangenheit): ich habe gesetzt, du hast gesetzt, er/sie/es hat gesetzt, wir haben gesetzt, ihr habt gesetzt, sie haben gesetzt

Verwendung

  • Etwas irgendwohin legen: Ich setze die Tasse auf den Tisch. (I put the cup on the table.)
  • Sich hinsetzen: Setz dich bitte! (Sit down, please!)
  • Pflanzen in die Erde stecken: Wir setzen im Frühling Blumen in den Garten. (We plant flowers in the garden in spring.)
  • Etwas in Gang bringen: Sie setzt sich für den Klimaschutz ein. (She is committed to climate protection.)

Beispielsätze

  • Ich setze mich auf den Stuhl. (I sit down on the chair.)
  • Die Mutter setzt den Kuchen auf den Tisch. (The mother puts the cake on the table.)
  • Kannst du dich bitte neben mich setzen? (Can you sit next to me, please?)
  • Im Herbst setzen die Bauern die Kartoffeln in die Erde. (In autumn, the farmers plant the potatoes in the ground.)
  • Sie setzt sich jeden Tag schminken. (She puts on makeup every day.)
  • Wir setzen morgen die Segel. (We set sail tomorrow.)
  • Der Lehrer setzt eine Note. (The teacher gives a grade.)
  • Sie setzt große Hoffnungen in ihre Kinder. (She has high hopes for her children.)
  • Ich setze mich für deine Rechte ein. (I stand up for your rights.)

Synonyme

  • legen (to put)
  • stellen (to put, to place)
  • pflanzen (to plant)
  • hinstellen (to put down)
  • platzieren (to place)

Antonyme

  • nehmen (to take)
  • holen (to get)
  • aufheben (to pick up)
  • entfernen (to remove)

Ähnliche Verben

  • legen (to lay)
  • stellen (to stand)
  • hängen (to hang)
  • stecken (to put in)
  • schieben (to push)

Sprachtipps

Im Deutschen verwendet man oft die Verbindung “sich setzen”, um auszudrücken, dass man Platz nimmt.

Kulturelle Hinweise

Es gibt kein Sprichwort mit dem Verb “setzen”, aber es gibt Redewendungen wie “sich durchsetzen” (to prevail) oder “etwas in Szene setzen” (to stage something).

Warum ist es wichtig, “setzen” zu lernen?

“Setzen” ist ein sehr wichtiges Verb im Deutschen, weil es viele verschiedene Bedeutungen hat und häufig verwendet wird. Um deine Deutschkenntnisse zu verbessern, ist es empfehlenswert, jeden Tag mindestens 5 Minuten zu lesen. Eine gute Quelle für einfache und kurze Geschichten für Deutsch als Fremdsprache (DaF) ist dafbooks.com.


Alle Personen und Ereignisse in diesem Werk sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen, lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind rein zufällig.